Schäl Sick


Seit 1888 fließt der Rhein durch Köln. Bis dahin ist er an der Stadt vorbeigeflossen. 

Mit der Eingemeindung von Deutz am 1. April 1888 hat Köln zwei Rheinufer: das linke und das rechte, und ab 1975 insgesamt 35 Stadtteile auf der sogenannten Schäl Sick. Deren Geschichte(n) werden meiner Meinung nach in der gesamtstädtischen Chronik weitgehend ausgeblendet. 

Kölner Stadtgeschichte findet in den Köpfen vieler Einheimischer, Imis und Besucher fast ausnahmslos linksrheinisch statt. Dort, wo es imposante Relikte aus der Antike, dem Mittelalter und der Neuzeit zu bewundern gibt: faszinierende römische Fundamente, Reste ehemaliger Stadttore und Stadtmauern, prachtvolle romanische Kirchen und natürlich den Kölner Dom. Außerdem gibt es eine Vielzahl an Museen, Denkmälern und anderen Erinnerungsorten. 

Dabei wird übersehen, dass es auch auf der rechtsrheinischen Seite Kölns viel Historisches, Bekanntes und Verborgenes zu entdecken gibt. Deshalb lautet meine Empfehlung: 

Für alle, die im rechtsrheinischen Köln nicht heimisch sind, verspricht der Besuch auf der "anderen Seite" die teils despektierlich, teils augenzwinkernd bezeichnete Schäl Sick aus einer anderen Perspektive kennenzulernen. Auch wenn dem Rechtsrheinischen ein zweifelhafter Ruf vorauseilen mag, die Schäl Sick ist alles andere als öde oder langweilig. Abgesehen davon, dass man hier definitiv den besten Blick auf den Dom und die Altstadtsilhouette hat, wird die rechte Rheinseite als Wohnviertel immer beliebter. Sie verfolgt interessante kulturelle Ambitionen und bietet abseits linksrheinischer Hotspots eine Vielzahl an Ruhe- und Freizeitzonen. Ein Abstecher auf die Schäl Sick lohnt sich also in jedem Fall. 

Für alle, die mehr von der „anderen Seite“ Kölns erfahren möchten, habe ich im August 2025 einen historischen Stadtführer im Verlag Ralf Liebe veröffentlicht. In diesem Buch werden 35 Erinnerungsorte in Text und Bild vorgestellt, entsprechend der 35 rechtsrheinischen Stadtteile.  

Es hat mir großen Spaß bereitet, diese Orte zu besuchen, zu recherchieren und zu beschreiben. Dabei werden die Vielfalt und der Reichtum, aber auch die Brüche und Realitäten sowie der Wandel des „anderen“ Kölns aufgezeigt. In diesem Sinne wünsche ich viel Spaß beim Lesen.

Die Bilder haben Jürgen Prickartz und Uschi Statz-Kriegel beigesteuert. 

Dieses Buch handelt nicht vom Dom, nicht vom Alter Markt und auch nicht von 4711. Dieses Buch handelt vom Mauspfad, von der Märchensiedlung und der Motorisierung der Welt. 

Erhältlich in jeder Buchhandlung oder direkt beim Verlag Ralf Liebe.

159 Seiten. ISBN 978-3-948682-73-6. Preis: 14 €


Pressestimmen

"Michael Kriegel will mit seinem historischen Stadtführer ausschließlich für das Rechtsrheinische die Unwucht im kollektiven Bewusstsein ein wenig zurechtrücken." (KStA)

"Das Buch ist auch in Zeiten von digitalen Diensten ein solider, verlässlicher und informativer Begleiter. Ein Buch für alle, die ganz Köln lieben oder lieben lernen wollen." (Kölnische Rundschau) 

"In seinem historischen Stadtführer nimmt Autor Michael Kriegel seine Leser mit zu 35 Erinnerungsorten, die die Geschichte der anderen Seite Kölns erzählen." (Westdeutsche Zeitung)


Willems Lesestube

Der erfolgreiche Podcaster und belesene Kenner der Kölner Stadtgeschichte Willem Fromm hat in einer "Schnipselfolge" eine Audio-Rezension des Buchs verfasst. Hört einmal rein.




Lesung

29. Januar 2026: Weinhandel Trehörn in Kooperation mit Buchhandlung Baudach (Dellbrück). Beginn 19:00 Uhr.

Tickets bei:  Baudachs Veranstaltungen (buchhandlung.de)

26. Februar 2026: Weinhandel Trehörn in Kooperation mit Buchhandlung Baudach (Dellbrück). Beginn 19:00 Uhr. 

Tickets bei: Baudachs Veranstaltungen (buchhandlung.de)


Zwei ausverkaufte und wunderbare Lesungen. Organisiert von der Dellbrücker Buchhandlung Baudach und durchgeführt im Weinhandel Trehörn. Herzlichen Dank an die Veranstalter und zahlreichen Gäste. Hat Spaß gemacht.

11. März 2026: Gemeindezentrum Pauluskirche Dellbrück (geschlossene Veranstaltung)

05. Mai 2026: Bürgervereinigung Mülheim (geschlossene Veranstaltung) 

Ein unterhaltsamer Abend im Bistro des Müllemer Bezirksrathauses. Sachkundig moderiert von Stephan Zehnpfennig und sympathisch umrahmt von Georg Brandt. Herzlichen Dank an die Bürgervereinigung Köln-Mülheim und die interessierten Besucher.


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Der Köln-Lotse (Uli Kievernagel) hat in seinem "Köln-Ding der Woche" am 19.04.2026 einen Gastbeitrag aus meinem Buch veröffentlicht und mit einem Gewinnspiel verknüpft. 

Die Holweider Bachkreuzung – Der Köln-Lotse (koeln-lotse.de)

Herzlichen Dank dafür!


Es gibt jede Woche ein neues Detail zu Köln als Blog und Podcast (mit Frank) von Uli: Historisches, Anekdoten, Legenden oder Informationen zu kölscher Musik und kölschen Wörten.

Zum Lesen und zum Hören: Der Köln-Lotse – Stadtführung mit Spaß! (koeln-lotse.de)





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