Köln-Deutz

Der Stadtteil DEUTZ hat es mir angetan, nicht nur, weil ich hier fünf Jahre gewohnt habe. Deutz hat eine große Geschichte, die es hier auf engstem Raum zu entdecken gibt. Das Veedel ist kulturell ambitioniert, hat eine Vielzahl an Freizeit- und Sportmöglichkeiten und große architektonische Pläne. 

Ich habe mich in den letzten Jahren bei meinen Führungen für Eat-the-World immer mehr mit Deutz beschäftigt. Schließlich sind meine Recherchen zu einem Buchprojekt gereift. Durch die Publikation sind bis heute weitere Projekte entstanden, z.B. eine Broschüre, die vom Kölnischen Stadtmuseum gefördert wurde sowie die Mitarbeit bei "Discover Deutz" - ein intermedialer Kulturpfad, den die Bürgervereinigung Deutz e.V. ins Leben gerufen hat. 

Das Buch

Deutz – Vom römischen Kastell zur Köln Arena | Sachbuch | Bücher | Emons Verlag (emons-verlag.de) 

Pressestimmen

„Der intermediale Stadtführer liefert neue Perspektiven der inoffiziellen Hauptstadt der Schäl Sick.“ (in GL KOMPAKT) 

„Ein informatives und kurzweiliges Sachbuch. Wer will, kann immer tiefer in die Geheimnisse von Deutz vordringen. Es lohnt sich." (in Kölnische Rundschau) 

"Altes Deutz glänzt im neuen Buch" (in Bild Redaktion NRW)

"Michael Kriegel erzählt in seinem Veedelsführer die spannende Geschichte von Deutz." (in Kölner Stadt-Anzeiger)

„In seinem Buch bringt der Autor seine Leser bei einer Entdeckungstour zu bekannten und unbekannten Orten in Deutz.“ (in Westdeutsche Zeitung) 

Auszüge 

Per QR-Code können Zusatzinformationen abgerufen werden. Hier ein paar Beispiele: 

Die Geschichte von Deutz als Zeitstrahl: 

Timeline (Köln) Deutz (yumpu.com) 

Der Heribertschrein ist das wertvollste Relikt des Düxer Doms (St. Heribert-Kirche in Deutz). Pfarrer Jürgen Dreher erklärt den Hintergrund und die Bedeutung eines der Hauptwerke der Goldschmiedekunst aus der spätromanischen Zeit:

St. Heribertschrein in Köln Deutz - YouTube 

Der Architekturhistoriker Prof. Dr. Walter Buschmann (†) schildert im Interview die Geschichte der Deutzer Industrialisierung. Das Interview ist Teil eines multimedialen Buchprojekts über den rechtsrheinischen Kölner Stadtteil Deutz: 

Deutz_Industriekultur_Interview (yumpu.com)
Der Kölner Publizist, Autor, Geschichtenerzähler und Fremdenführer Martin Stankowski geht in seinem kontrafaktischen Gedankenspiel der Frage nach, was wäre gewesen, wenn Deutz nicht eingemeindet worden wäre:

Von wegen Schäl Sick - YouTube 

Der in Deutz gelegene Kölner Rheinpark ist ein beliebter Volksgarten für Jung und Alt. Das für die Bundesgartenschauen 1957 und 1971 gestaltete Areal kombiniert Freizeit, Sport, Kunst und Kultur. Hierzu ein Video mit Rheinpark-Impressionen:  

Kölner Rheinpark in Deutz - YouTube 

(Bei Eigenproduktionen: Alle Rechte vorbehalten) 


Lesungen

Nach der Buchpräsentation und Lesung im Bürgerzentrum Deutz sowie der Buchhandlung Baudach in Köln-Dellbrück fand auf Einladung von deutzkultur e.V. eine dritte Lesung am Samstag, 03. Juni 2023 im Forum Deutzer Dom, Deutzer Freiheit 64, statt. 

SommerStart 2023 - (deutzkultur.de) 

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Die Broschüre

Ergänzung zum Buch habe ich zusammen mit Michael Weber eine Broschüre mit komprimierten Geschichtsdaten über die einst selbstständige Stadt Deutz publiziert. Unter dem Label STADTTEIL-GESCHICHTE(N) werden bedeutende Eck- und Wendepunkte des heutigen rechtsrheinischen Kölner Veedels kurzweilig dokumentiert. Neben Bild und Text können auch hier weitergehende Informationen per QR-Code abgerufen werden. Die Broschüre präsentiert darüber hinaus 4 Deutz-Wege, die dazu einladen, das Tor zur Schäl Sick zu erkunden. 



Der Prototyp wurde mit Mitteln des KÖLNISCHEN STADTMUSEUMS gefördert und dient als Blaupause für weitere Stadtteil-Broschüren.


https://www.yumpu.com/de/document/read/67546222/zeitreise-deutz

https://www.yumpu.com/de/document/read/67546250/broschure-interview-buschmann

Die Broschüre kann direkt hier (Kontaktformular s.u.) oder bei bildblende.de (Michael Weber) zum Unkostenpreis von 5 Euro bestellt werden. 

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Am 03. April 2025 hat die Bürgervereinigung Deutz e. V. zu einem Eröffnungsrundgang durch Deutz eingeladen, der zukünftig den historisch bedeutsamen Stadtteil einer interessierten Öffentlichkeit näherbringen wird. Der Deutzpfad ermöglicht Einheimischen, Imis und Köln-Besuchern gleichermaßen, das spannende Veedel op de Schäl Sick und seine große Geschichte multimedial zu entdecken. 

Köln-Deutz ist voller Geschichte und Geschichten. Bereits 310 n. Chr. legten die Römer mit dem Kastell Deutz den Grundstein für die Besiedlung. In den folgenden 1700 Jahren hinterließen Heilige, die Preußen, der Arbeiterkaiser und viele andere ihre Spuren. Deutz war zusammen mit Poll auch der erste rechtsrheinische Ort, der 1888 nach Köln eingemeindet wurde. Zuvor war Düx – wie die Einheimischen ihr Veedel liebevoll nennen – über viele Jahrhunderte eigenständig, zeitweilig sogar eine selbstständige Stadt. 

Der Eröffnungsrundgang mit 30 geladenen Gästen führte vom Deutzer Bahnhof und dem Otto-Langen-Denkmal, vorbei am Lommi zur Geburtsstätte von August Bebel und von dort zur St.-Heribert-Kirche. Hier wurden die Gäste vom Klassik-Ensemble „Trio Aerosol“ empfangen, das mit drei barocken Miniaturen begeisterte. An den jeweiligen Stationen wurden kurze inhaltliche Inputs gegeben und das Projekt interaktiv vermittelt.

Zum Abschluss wurde im Bürgerzentrum Deutz bei einem leckeren Imbiss die Idee und Umsetzung des Projekts Discover Deutz ausführlich präsentiert.

Ein rundum gelungener Nachmittag und der Startschuss für eine spannende Zeitreise durch Deutz mit Discover Deutz! 

www.discover-deutz.de 

v.l.n.r.: Wolfram Erber, Jens Hüttenberger, Michael Kriegel (Autoren), Andreas Hupke (Bezirksbürgermeister), Karsten Kretschmer (Projektleiter), Georg Klein (1. Vorsitzender Bürgervereinigung Deutz)

Der KStA berichtete am 14.04.2025 über die Eröffnung des Köln-Pfades: 

Digital durch Köln: Mit „Discover Deutz“ den Stadtteil neu entdecken | Kölner Stadt-Anzeiger (ksta.de)

Katharina Dellhofen, Georg Klein, Michael Kriegel, Andreas Hupke, Karsten Kretschmer, Jens Hüttenberger


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Fünf der insgesamt 7 Kölner Rheinbrücken (die Leverkusener Brücke lasse ich mal außen vor) führen von und nach Deutz: Hohenzollernbrücke, Severinsbrücke, Zoobrücke, Deutzer Brücke, Südbrücke (von oben nach unten).

Kölsche Bröcke.pdf

Watch Chronik der Kölner Rheinbrücken Online | Vimeo On Demand on Vimeo


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Weitere Buchtipps:

Wolfram Erber

Die Deutzer Schiffbrücke 1822-1915 - Eine verschwundene Kölnische Institution

93 Jahre war die Schiffbrücke (eine Pontonbrücke) zwar ein Provisorium zum Überqueren des Rheins, aber ein wichtiges und notwendiges Verkehrsmittel, bevor später feste Brücken die beiden Ufer verbanden. Heute weist leider nichts mehr auf dieses Bauwerk hin. Ein guter Grund, noch einmal die Geschichte der Deutzer Schiffbrücke von Baubeginn bis zum Abriss und deren poltitische, wirtschaftliche und kulturelle Bedeutung zu rekapitulieren.

Hrsg.: deutzkultur e.V. / Förderverein Historischer Park Deutz e.V.

Erschienen: November 2022


Wider das Vergessen: Deutz - ein Blick zurück

Anlässlich des Jubiläumsjahres "1700 Jahre jüdisches Leben in Deutschland" gibt es nach 2009 eine zweite Auflage dieses Buchs. Hierin wird das jüdische Leben in Deutz sichtbar und im Kontext der wechselvollen Geschichte dieses alten Kölner Stadtteils erlebbar gemacht. Weiterhin setzten sich Zeitzeugen in diesem Buch kritisch und reflektiert mit ihren Erfahrungen und Erlebnissen während der NS-Zeit auseinander, wodurch es noch interessanter und lebendiger wird. 

Das Buch kann (leider) nur vom Herausgeber direkt bezogen werden: Ceno & Die Paten e.V. (ceno-koeln.de) 

Erschienen: August 2021